Kurz-Lichtspiel momentan nicht vorhanden
Flotte Musik
Dass es auch noch moderne Musik gibt, die nicht auf Englisch gesungen ist und die ohne satanische Texte auskommt, beweist nachfolgender Lichtspiel-Kurzfilm, der vom Rundum-Talent Klaus Beyer ins Internet gestellt wurde. Es ist bestimmt keine Hellseherei, wenn ich diesem jungen Künstler eine großartige Karriere voraus sage – eine Karriere, die höchsten mit jener des Camillo Felgen vergleichbar sein wird.
Das fängt ja gut an…
Wie es im Allgemeinen in der Ehe, und schon während der Hochzeitsfeier, zugeht, das wird in diesem Video aufgezeigt. Jeder Mensch, der seine fünf Sinne beisammen hat, lässt die Finger vom Unfug namens Heiraten.
Inspektor Columbo: Ein fast perfekter Mord


In der allerletzten, in Deutschland nie ausgestrahlten, Folge der langjährigen Krimiserie „Columbo“ wurde auf eindringliche Art und Weise gezeigt, wohin der Irrweg des Ehelebens führen kann. Jahrelang, wie Kenner der Serie wissen, sprach „Inspektor Columbo“ von seiner Frau, von deren Vorlieben und Abneigungen, was sie alles sähe, höre und läse. Freilich wunderten sich die anderen Serienfiguren darüber, dass sie die Gattin des Inspektors niemals zu Gesicht bekamen. Erst in der letzten Folge (die man wohl zu drastisch für das deutsche Publikum hielt und deshalb selbigem bis heute vorenthält) wurde das grausige Geheimnis gelüftet: Columbo – so erfuhren die entsetzten amerikanischen Zuschauer – hatte seine Frau vor Jahrzehnten brutal in der Badewanne ertränkt, und zwar aus dem krankhaften Ehrgeiz heraus, jenen perfekten Mord begehen zu wollen, zu dem seine zahlreichen prominenten Verdächtigen nicht in der Lage gewesen waren. Das größte kriminalistische Genie Amerikas, dem alle Tricks und Finessen vertraut sind, würde man nie überführen, so glaubte er. Seine tote Frau hatte er im Keller seines Hauses wie eine Trophäe aufgestellt: die Leiche saß mumifiziert auf einem Schaukelstuhl, scheinbar sicher vor Entdeckung. Doch der sich stets schusselig gebende Polizeibeamte machte einen dümmlich-grotesken Fehler, der hier allerdings nicht verraten werden soll … vielleicht wird die Folge ja doch irgendwann im deutschen Fernsehen gezeigt. Wichtig ist nur, dass man nicht heiraten sollte, wenn man nicht als Mumie im Keller enden will.
Eheprobleme

„Wer es nicht erwarten kann, in der Hölle zu schmoren, der heiratet zu Lebzeiten“, besagte ein Sprichwort der alten Dolomiten. Wer das nicht glauben mag, dem sei empfohlen, die Ehedialoge der Familie Bürgel zu belauschen - dieser hier ist z. B. sehr aufschlussreich:
Gastautor Hans-Hermann Pöter: „Schwangerschaft ist kein Kavaliersdelikt!“

Meine letzte unangenehme Begegnung mit einer sogenannten schwangeren Frau liegt nicht allzu lange zurück. Ich stieg in die Straßenbahn (Fußgängerzone Gelsenkirchen-Buer), wo alle Sitzplätze belegt waren. Gleich vorne links saß eine von diesen Damen, die unbedingt meint, in der heutigen Zeit noch Kinder bekommen zu müssen. Ihr Bauch war kugelrund, bestimmt war sie schon im 8. Monat in diesem Zustand, wie ich es mal freundlich ausdrücken will. Da ich stark übergewichtig bin und aufgrund lang anhaltender Arbeitslosigkeit nicht gewohnt bin, längere Zeit zu stehen, riss ich an der Jacke der Schwangeren herum, zum Zeichen, dass sie für mich aufstehen soll. Aber sie dachte nicht daran, sondern zeterte lauthals, was mir denn einfiele und ähnliches Gesülze. Andere Passagiere der Straßenbahn mischten sich ein. Ein frecher Ausländer drohte mir sogar Schläge an. Soweit sind wir also in Nordrhein-Westfalen, dass ein alter Mann nicht sitzen kann, nur weil eine junge Frau krank ist.
Gleich nach dem Krieg war das noch anders. Damals wohnte ich in einem 40er-Jahre Feuchtbau, die Miete zahlte die Wohlfahrt. Wohnraum war knapp, und als nebenan in dem Miethaus eine Wohnung frei wurde, zog eine Frau ein. Erst dachte ich, sie sei dick, so wie ich, aber dann merkte ich, dass sie schwanger war! Ich forderte sie auf, auszuziehen, denn Schwangere hätten aufgrund eines BGB-Paragraphen keinen Anspruch auf Wohnraum, log ich ihr vor. Doch trotzdem blieb sie dreist nebenan wohnen. Immer wieder beschwerte ich mich daraufhin schriftlich bei der Wohnbaugesellschaft. Der zu erwartende Kinderlärm würde schließlich uns andere Mieter vertreiben. Zum Glück hatte die Wohnbaugesellschaft ein Einsehen und kündigte der Schwangeren. Da sie sich keinen Rechtsanwalt leisten konnte musste sie in ein überfülltes Notaufnahmelager ziehen. Meine Zivilcourage wurde also belohnt. Daran kann sich die verlotterte Jugend von heute mal ein Beispiel nehmen.
Gastautor Jurgen Gruenlaub: „Mein Abend als Babysitter“

Alles fing damit an, dass mich Nachbarsfrau Elfriede G. , die zwei Häuser weiter wohnt, fragte, ob ich nicht einen Abend auf ihren Sohn Hans-Peter (1 Jahr alt) aufpassen könnte, damit sie mal mit ihrem Gemahl, wie sie sagte, „pimpern“ könne. Ich wusste nicht was das bedeuten soll und dachte mir, dass das wohl ein umgangssprachlicher Ausdruck für „fein Essen gehen“ ist. Das erfreute mich und ich sagte zu. Außerdem wünschte ich ihr einen guten Appetit. Als sie dann plötzlich empört aus meiner Wohnung ging, wunderte ich mich doch ein wenig. Sollte ich wirklich auf den Sohn einer vermutlich geisteskranken Frau aufpassen? Ich beschloss trotzdem hinzugehen – auch deshalb, weil es kostenlos Essen und Getränke geben würde. Am nächsten Tag erklärte mir Elfriede G., was zu tun sei. Ich sollte mich bis um 18:50 Uhr mit Hans-Peter beschäftigen, bis seine Lieblingssendung „Unser Sandmännchen“ im Fernsehen käme und das Kind anschließend ins Bett bringen. Ich freute mich ungemein, da das Sandmännchen auch meine Lieblingssendung ist. Die Eltern verschwanden und ich spielte mit Hans-Peter bis um 18:50 „Scrabble“, wobei ich stets gewann. Dann kam das Sandmännchen und wir amüsierten uns köstlich. Als die Sendung um 19:00 Uhr vorbei war, brachte ich den kleinen Hans-Peter ins Bett. Aber als ich aus seinem Zimmer ging und das Licht ausmachte, fing er zu Schreien an. Ich dachte mir, dass ich ihm wohl ein Lied singen müsse, damit er einschläft. Ich sang „Fiesta Mexicana“ von meinem Lieblings-Interpreten Rex Gildo und trommelte dazu den Takt laut auf einem Holztisch mit. Als ich fertig war, schrie das Kind zu meiner Verwunderung noch lauter. Ich grübelte, was ich machen könnte, um es schlafend zu bekommen. Es war schon 19:30 Uhr und ich musste selbst bald ins Bett. Plötzlich kam es mir in den Kopf geschossen … ich wunderte mich, dass ich nicht früher darauf gekommen war. Ich ging schnell in den Garten hinunter, schnappte mir eine Handvoll Sand und rannte wieder nach oben. Hans-Peter schlief immer noch nicht. „Gut“ , dachte ich mir, „dann wird er jetzt gleich schlafen!“ Ich nahm den Sand und warf ihn dem Kind in die Augen. Der Kleine kippte sofort um, und ich schrie: „HEUREKA! Es hat geklappt!“ Zufrieden ging ich hinunter zur Haustür, da fing Hans-Peter wieder an zu schreien. „Vermutlich wird er schlecht träumen, denn aufwachen kann er dank des Schlafsandes nicht“, dachte ich mir. Da kamen mir die Eltern des kleinen Racker entgegen. Ich sagte ihnen, ich hätte das Kind mit dem alten „Sandmännchentrick“ zum Schlafen gebracht. Sie schauten sich komisch an und rannten hurtig die Treppe hinauf. Plötzlich hörte ich Schreie, vermutlich freuten sich die Eltern, dass ihr Hans-Peter so schön schlummerte. Da freute ich mich auch und hüpfte vergnügt nach Haus. Das ist jetzt ein Jahr her, seitdem habe ich nichts mehr von den Nachbarn gehört. Aber ich sah Hans-Peter vor zwei Wochen. Er trägt jetzt eine hässliche dicke Brille. Warum, dass weiß ich nicht. Vermutlich hat er grauen Star, anders kann ich mir das nicht erklären.
Gastautor Armin Stahlke: „Meine Aktion gegen Familien mit Kindern“
Armin Stahlke
Laut Mietordnung ist es in unserem Miethaus verboten, Kinderwagen im Gemeinschaftsflur zu belassen. Bis vor ein paar Monaten wurde dies auch eingehalten, da bis dato, Gott sei Dank, keine Mietpartei mit Kind in unserem Haus lebte. Dann zogen diese Subjekte in unser Haus (ich nehme an sie ist eine Prostituierte, da sie Miniröcke trägt, und er ist sogar tätowiert) und damit die Anarchie.
Etwa eine Woche, nachdem diese Leute mit ihrem Kind eingezogen waren, stolperte ich auf meinem Weg zum Pförtnerdienst über den Kinderwagen, den diese rücksichtslosen Vandalen unrechtmäßig im Hausflur abgestellt hatten. Dies brachte mich so auf, dass ich fast nicht in der Lage war, zur Arbeit zu gehen. Gleich am nächsten Tag erzählte ich Mutti von diesem ungeheuerlichen Vorfall. Sie ging direkt beim Herrn Vermieter klingeln, um sich zu beschweren. Er sagte, dass er sich darum kümmern wolle.
Aber nichts geschah. Fast täglich stand der Kinderwagen nun im Hausflur. Da mir der neue Mieter körperlich überlegen und tätowiert ist, ging Mutti nach drei Wochen bei denen klingeln. Da ich mich um die Ecke bei den Briefkästen versteckt hatte, konnte ich genau hören, wie diese asozialen Verrückten Mutti verspotteten und ihr letztendlich die Tür vor der Nase zuschlugen.
Aber dann, zwei Tage später kam meine Chance: Durch das Küchenfenster konnte ich beobachten, wie diese Dirne vom Einkaufen zurück kam. Sie hatte das Kind auf dem Arm und schob vor sich den Kinderwagen, voll beladen mit Einkaufstüten, her. Als sie das Haus betrat, lief ich flink wie ein Wiesel zur Wohnungstür und beobachtete sie durch den Türspion. Sie ging mit Kind die Treppen hoch, ohne den Kinderwagen. Ich wartete, bis sie außer Sichtweite war und huschte durch die Wohnungstür in den Flur.
Der Kinderwagen stand dort genau vor der großen Treppe, die in den Keller führt. Gar nicht dumm löste ich die Fußbremse und gab dem Kinderwagen einen Schubs in Richtung Treppe.
Leider konnte ich nicht sehen, wie schön da alles durcheinander polterte, da ich auf einmal Angst hatte, der tätowierte Asoziale könne auch noch erscheinen. Egal, denen hab ich auf jeden Fall gezeigt, dass man mit einem Armin Stahlke so nicht umspringen kann. Und das Blag kann von mir aus zu Fuß laufen, das härtet ab.
Armin Stahlke

Herr Stahlke ist einer der wenigen jungen Menschen, die nicht dem organisierten Verbrechertum zuzurechnen sind. Im Gegenteil, Herr Stahlke setzt sich aktiv für gute Zwecke ein – hervorzuheben ist insbesondere seine „Aktion gegen Familien mit Kindern“, die landesweit Schule machen sollte. Es ist traurig, wie Herr Stahlke von unserer Gesellschaft im Stich gelassen wird und Rückendeckung lediglich von seiner Frau Mutter erhält. Armin Stahlke ist übrigens Informeller Mitarbeiter (IM) bei der GEZ (Gebühren-Einzugs-Zentrale), also auch in dieser Hinsicht vorbildlich tätig.
Sigmund Mutznock

Sigmund Mutznock ist ein trauriges Beispiel dafür, wie ein nicht unintelligenter Charakter auf falsche Bahnen gerät und schließlich scheitert. Er biederte sich zunächst im Dankwart-Forum an, später assistierte er – ein vermeintlicher Karriereschub – dem Betrüger „J. Kaplan“ in dessem „Redlichkeitsforum“. Gemeinsam mit R. Pfarrpfeifer fiel er „Kaplan“ in den Rücken und gründete das „Forum der guten Menschen“, wo er sich auf das Lächerlichste aufspielte, „redliche“ und „unredliche“ Farben verteilte, was zweifellos den Höhepunkt seines Lebens darstellte. Über Nacht wurde das Forum vom Anbieter geschlossen und der Narr Mutznock verschwand in der Versenkung.
Das vollautomatische Gästebuch
Gästebücher sind stets das gleiche Einerlei. Um Ihnen die Mühe des Eintragens abzunehmen und mir die Mühe des Kommentierens bzw. Löschens zu ersparen, finden Sie hier vorgefertigte Gästebuch-Einträge, von denen Sie sich nur noch einen aussuchen müssen.
Die private PISA-Studie des Karl-August Bromme

Mit dieser Rubrik möchte ich an meinen besten Freund Karl-August Bromme erinnern, der stets aufrecht durchs Leben ging und dessen Internetseite leider nur noch in dieser verhunzten Form vorliegt. Kurz vor seinem Tode führte er eine eigene, private PISA-Studie durch, die Erschreckendes an den Tag brachte. Unsere Jugend ist zwar beim Onanieren und Handytelefonieren vorneweg, kann aber einen Strohhalm nicht von einer Milchkuh unterscheiden. Dass diese jungen Menschen (Popanze, wie Bromme sie zu nennen pflegte) sich vermehren und ihr Unwissen weitergeben, das muss unbedingt verhindert werden. Nötigenfalls mit einem generellen Sexualverbot.
Lesen Sie die zehn Fragen der Studie und die erschütternden Antworten der unfähigen Jugend!
1. Ist die Erde wirklich eine Kugel?

Uwe Hotzenneck, 15 Jahre, Berlin-Neukölln, Rütli-Schule: Als ich hörte, dass die Erde ein rundes Ding sein soll, das im “leeren Raum” schwebt, hab ich den totalen Lachanfall gekriegt. So was ist doch Aberglaube – Astronomie, oder wie das heißt.
2. Wo kommen die Babys her?

Ferdi Dunkelbier, 19 Jahre, Paris-Dakar: Kalle aus meiner Klasse sagt, die Babys fallen bei Frauen aus der Pippi-Ritze raus. Ich hab Kalle eine geschmiert, weil er mich veräppeln wollte. Frauen haben mit dem Kinderkriegen doch gar nichts zu tun.

Kalinka Möppner, 23 Jahre, Frankfurt-Steißlagen: Frauen tun Babys im Bauch austragen? Warum sollten Frauen das machen? Dann wäre der Bauch ja ganz dick, wenn da ein Baby drinnen wäre. Jetzt muss ich gerade lachen, weil ich mir vorstelle, das Kind käme irgendwann mal aus der Mumu raus. Das ginge gar nicht, weil der Frau das wehtun würde.
3. Schule und Lernen – ist das überhaupt sinnvoll?
![]()
Smutje Halbrausch, 17 Jahre, Oggersheim: Lernen ist blöd. Ob einer Schreiben und Lesen kann, hat mit Intelligenz nichts zu tun. Mathe braucht man auch nicht, außer man will Lehrer werden. Religion ist totaler Oberschwachsinn – wenn man was nicht sehen kann, dann gibt es das nicht. Deswegen habe ich auch keine Angst vor Atomstrahlen.
4. In welchem Jahr fand die erste Mondlandung statt?
![]()
Heiko Thiedewasser, 15 Jahre, Gerstenkorn: Willste mich verarschen, Mann? Mond, häh? Wie soll denn da einer hochgekommen sein?

Franco Bianco, 20 Jahre, Groß-Woltersdorf: Die erste Mondlandung war doch mit Bruce Willis - in diesem Film, von dem mir der Name nicht einfällt. Wann der gedreht wurde, das weiß ich auch nicht
5. Warum gehen manche Leute zur Arbeit?

Jimmy Herslpuchler, 26 Jahre, Johwalsburg: Vielleicht sind die zu faul, sich arbeitslos zu melden?
6. Was verstehen Sie unter gesunder Ernährung?

Peter Lachner, 12 Jahre, Großglockner-Gipfel: Wurst mit lustige Gesichter drauf; Milchshakes, Chicken-McNuggets. Also rein vegetarisch. Wir haben eine Katze, die kriegt auch kein Fleisch, nur Whiskas und so.
7. Was ist Ihnen über die Entwicklungsgeschichte der Menschheit bekannt?

Kerstin Levi-Shoemaker, 15 Jahre, Grauslingen: Entwicklungsgeschichte? Von wegen! Wir stammen von Aliens aus einem Paralleluniversum ab! Wer das nicht weiß, sollte sich mal “Stargate” im Free-TV ansehen.
8. Was wissen Sie über den Bau der Cheopspyramide?

Lena Klausche, 24 Jahre, Paderborn: Die wurde zur gleichen Zeit wie Stonehenge in Amerika gebaut, von Aliens natürlich. Die riesige Steine sind nicht von der Erde, was wissenschaftlich bewiesen ist. Kann man alles bei “Stargate” im Free-TV lernen.