Hansemann (Penis)

Viele Männer fragen sich: Warum habe ich eigentlich einen Hansemann (wie der Penis gemeinhin genannt wird)? Eine schlüssige Antwort auf diese Frage konnten selbst die in allen Belangen fortschrittlichen Wissenschaftler der Hilfsuniversität Ulan Bator nicht liefern.
Nur eines ist gewiss: Der Hansemann wächst aus dem Rumpf des Mannes und ist ca. 2,9 cm, in Ausnahmefällen sogar 4,5 cm lang. Sein Aussehen ist unästhetisch (siehe Bild oben), außerdem ist er beim Fahrradfahren im Weg. Wenn man in der Sauna sitzt, wird man wegen seines Hansemanns ständig ausgelacht.
Vermutlich handelt es sich beim Hansemann um einen Irrtum der Natur – wie es ja auch beim Wurmfortsatz (appendix vermiformis, volkstümlich: “Blinddarm”) der Fall ist.

Die Absurdität des männlichen Gliedes

Für den wissenschaftlich Interessierten
Der Hansemann (lateinisch: lumbricus rubellus) seitlich durchgeschnitten:

 

 

 

  1. Hauptplatine
  2. Belüftungsschacht
  3. Jeffrey’s Röhre
  4. Mainboard
  5. Hohlkörper
  6. Vorratskammern
  7. Yellow-Stromer
  8. Zwischendeck
  9. Uferpromenade
  10. Bipolare Kappen
  11. Vorne
  12. Turbo-Lift
  13. Hakle-Feucht

 

Vagina (Gretel)

Vaginismus

© der Zeichnung: Franz Frommheld. Alle Rechte vorbehalten. Veröffentlichung in Funk und Fernsehen sowie Lichtspieltheatern nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Künstlers.

Immer wieder erreichen mich Emails, Briefe, Telegramme und Pakete, in denen ich zum Thema “Vagina” befragt werde. Nicht zu Unrecht wollen die Menschen von mir wissen, was denn ausgerechnet an dieser Körperöffnung so toll und interessant sein soll. Im Volksmund wird die Vagina meistens als “Gretel” bezeichnet, sie dient ausschließlich zum Wasserlassen; eine andere Funktion ist vom Gesetzgeber NICHT vorgesehen. Die Vagina ist also nicht der Rede wert und wurde daher von der Natur ziemlich weit unten am Körper eingefügt, wo man sie unterm Kleid sowieso nicht sieht (siehe Zeichnung).
Wenn wir schon mal bei diesen unappetitlichen Themen sind: Der Busen ist im Gegensatz zur Gretel ein recht nützliches Anhängsel der Frau – bei Stürzen dient er ihr als Prallfeld (volkstümlich: “Airbag”).