Die rotzfreche Waldorflehrerin

Waldorf-Spinner
Anhänger der Waldorf-Pädagogik sind meistens geisteskrank und aggressiv!

Vor einigen Monaten wurde in der Nähe unserer Bibliothek eine Waldorfschule namens „Fröhliche Sonnenblume“ eröffnet. Dies hätte mir im Grunde genommen egal sein können, wenn die versponnenen Lehrer und ihre entrückt ins Leere blickenden Schüler nicht in unserer altehrwürdigen Bibliothek aufgetaucht wären.

Neulich kam wieder eine Horde solcher Hanseln zu uns. Die Lehrerin (eine Fünfzigjährige im selbst gestrickten Blazer) steuerte direkt auf mich zu und sprach mich an, so als sei dies ihr gutes Recht: „Wir suchen Kinderbücher mit Zwergen drinnen!“, sagte sie mit krächzender Stimme. „Und?“, gab ich zurück. „Was geht mich das an?“

„Sind Sie der Bibliothekar oder nicht? Also raus mit der Sprache: Wo sind die Zwergen-Bücher?“ Nun wurde dieses Weibsbild also auch noch pampig!

„Sie wissen doch, was man über die Zwergenmützen sagt – es handelt sich um Phallussymbole“, belehrte ich die dreiste Vettel. „Selbstverständlich werfe ich derartige Machwerke regelmäßig in den städtischen Bach!“

Ihr Mund verzerrte sich zu einem hässlichen Trichter: „Ich glaube, mein Bester, Sie haben nicht alle Tassen im Schrank!“ Ohne mich weiter zu beachten stapfte sie an mir vorbei. Ich bekam noch mit, dass sie sich mit ihren Schülern, es waren wohl ein Dutzend an der Zahl, in die Abteilung „Kinder- und Jugendliteratur“ begab.

Dort setzte sich die Bande an die Lesetische und begann ungeniert damit, belegte Stullen sowie Flaschen, gefüllt mit Brotsaft und flüssiger Weizenkleie, hervorzukramen. Ich stürzte herbei, um das abartige Treiben zu unterbinden. Bevor ich losschreien konnte, hielt die Lehrerin eine Flasche in den Händen. An ihre Schüler und Schülerinnen gewandt rief sie: „Wem sein Trinken ist das? Wem sein Trinken ist das?“ Diese Person war also nicht nur tolldreist, sondern auch sehr dumm. „Richtig muss es heißen: ‚Wessen Getränk ist das?’“, korrigierte ich das sträflich verballhornte Deutsch.

„Schnauze, Alter!“, bekam ich zur Antwort. Aus einem Reflex heraus schlug ich mit dem stets mitgeführten Zeigestock nach der Lehrerin. Doch sie wich dem Hieb geistesgegenwärtig aus und warf gleichzeitig ein belegtes Brot in meine Richtung. Eine abscheuliche Mischung aus Mayonnaise und Soja-Dauerwurst verunzierte mein Antlitz.

Bevor ich in selbstgerechte Rage geraten konnte, rannten sowohl Lehrerin als auch die Schüler aus der Bibliothek. „Uns seht ihr hier so schnell nicht mehr!”, hörte ich die Saubande noch rufen. Ich stieß einen lauten Triumphschrei aus! Nunmehr ist meine Bücherei nicht nur sexual-, sondern auch waldorffrei!

Ein Kommentar zu „Die rotzfreche Waldorflehrerin

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